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Was versteht man unter einem Zero-Day-DDoS-Angriff?

Ein Zero-Day-Angriff ist ein Angriffsvektor, der auf eine Software-Sicherheitslücke abzielt, die den Entwicklern und Sicherheitsteams nicht bekannt ist und für die es weder eine bekannte Abhilfe noch eine Abwehrmaßnahme gibt. Diese Art von Angriff ist zwar selten, stellt aber eine große Gefahr für die betroffene Organisation dar: Wenn Angreifer eine unbekannte (Zero-Day-)Schwachstelle im Code oder in den Anwendungen des Ziels entdecken und diese erfolgreich instrumentalisieren, ist das Ziel schutzlos und hat „Null Tage“ Zeit, das Problem zu beheben. 

Im Laufe der Zeit wird die Sicherheitslücke allgemein bekannt, und es wird ein Patch oder eine Fehlerbehebung veröffentlicht. Doch das unglückliche erste Opfer muss oft verzweifelt nach einer Lösung suchen und versuchen, den Schaden zu minimieren. 

Ein Zero-Day-DDoS-Angriff ist einfach ein Zero-Day-Angriff, der DDoS als Angriffsmethode nutzt. 

Was versteht man unter einem DDoS-Angriff?

 Ein DDoS-Angriff (Distributed Denial of Service) ist eine Art von DoS-Angriff. Dabei nutzen Angreifer mehrere kompromittierte Quellen, um einen volumetrischen Angriff auszuführen. Diese verteilten Quellen könnten ein Botnet umfassen – ein Netzwerk von Computern, die mit bösartiger Software infiziert sind und als Gruppe gesteuert werden. 


Ein Zero-Day-DDoS-Angriff liegt vor, wenn ein DDoS-Angriff
aufgrund einer bislang unentdeckten Sicherheitslücke oder Schwachstelle in den Systemen des Ziels Auswirkungen auf das Zielsystem hat. 

Warum Sie sich über einen Zero-Day-DDoS-Angriff Sorgen machen sollten

Die verteilte Natur eines DDoS-Angriffs hilft einem böswilligen Akteur, seine niederträchtigen Ziele zu erreichen, weshalb er eine beliebte Methode ist, um ein Zielsystem effektiv lahmzulegen. Die Auswirkungen eines erfolgreichen DDoS-Angriffs können die Funktion, die User Experience, die Finanzen und den Ruf eines Zielsystems erheblich beeinträchtigen. 

Ein DDoS-Angriff kann aus mehreren Gründen besonders schädlich sein:

  • Aufgrund seiner verteilten Natur kann es schwierig sein, einen DDoS-Angriff zu lokalisieren: Da die Bemühungen von verschiedenen Angriffssystemen ausgehen, kann es Zeit und Ressourcen kosten, bis Organisationen die Quelle eines Angriffs identifizieren und ihn stoppen.

  • Mit mehr Angriffssystemen kann die Skalierung und die Wirkung eines Angriffs größer sein. 

  • Sobald die Quelle(n) eines Angriffs identifiziert ist/sind, kann es Zeit und Mühe kosten, diese Quelle(n) zu beseitigen, sodass der Angriff noch länger andauern kann. 

  • Da sich die Angreifer hinter verschiedenen Angriffsquellen und -orten verbergen, kann es sehr schwierig sein, die für den Angriff verantwortlichen Parteien zu identifizieren, was es den Angreifern erleichtert, sich zu tarnen. 

Nun fügen Sie das Element „Zero-Day“ zu dieser Gleichung hinzu, und das Risiko wird noch größer. Da es keinen bekannten Patch oder keine bekannte Abhilfe für die Schwachstelle oder Sicherheitslücke gibt, auf die ein Zero-Day-DDoS-Angriff abzielt, können sich die Folgen rasch vervielfachen. 

Wie können Sie sich vor einem Zero-Day-Angriff schützen?

Sicherheitsteams und Entwickler sind gleichermaßen ständig auf der Suche nach Fehlern oder Sicherheitslücken in ihrem Code und ihren Anwendungen und stellen sicher, dass die Software gepatcht und auf dem neuesten Stand ist und alle bekannten Sicherheitslücken rechtzeitig erkannt und behoben werden. 

Die Herausforderung bei Zero-Day-Schwachstellen besteht darin, dass sie „unbekannt“ sind: Sie wurden noch nicht identifiziert. Dadurch entsteht eine potenzielle Sicherheitslücke in der Sicherheitslage jeder Organisation. 

Auch wenn sich Angriffe nie vollständig vermeiden lassen, kann ein mehrschichtiger Sicherheitsansatz dazu beitragen, bekannte Angriffsvektoren und -methoden abzuwehren. Ein gutes Sicherheitsprogramm gewährleistet Schutz gegen Malware, Viren, Botnets, API-Angriffe, SQL Injection, Ransomware, DDoS-Angriffe und mehr.  

Wie können Sie sich vor einem Zero-Day-DDoS-Angriff schützen?

Tools wie der DDoS-Schutz von Fastly lassen sich schnell bereitstellen und bieten sofortigen Schutz vor DDoS-Angriffen auf Anwendungen. Dank der enormen Bandbreite und adaptiven Methoden unseres Netzwerks bieten Sie mit dem Fastly DDoS-Schutz ohne Konfiguration automatisch performante und unterbrechungsfreie Erlebnisse.

  • Begrenzen Sie die Risikoexposition Ihrer Organisation

Eine einfache Möglichkeit, DDoS-Angriffe einzuschränken, besteht darin, die verfügbare Angriffsfläche zu verkleinern, wodurch es für Angreifer schwieriger wird, ein leichtes Ziel zu finden. Zu den Untersuchungsbereichen sollten die Einschränkung des Zugriffs auf Hosts, Ports und Protokolle sowie auf alle Anwendungen gehören, von denen Sie keine Kommunikation erwarten. Dies können Sie erreichen, indem Sie Ihre Infrastrukturressourcen hinter einem Proxy-CDN (Content Delivery Network) platzieren: Mit dem CDN können Sie leicht einschränken, wo der Internet-Traffic innerhalb Ihrer Infrastruktur laufen kann.  Die Verwendung einer Firewall oder von Access Control Lists (ACLs) kann helfen, den Traffic daran zu hindern, bestimmte Anwendungen zu erreichen. 

Ihre Vorteile mit Fastly

Die Next-Gen-WAF von Fastly bietet KI-gestützten Schutz vor neuen Bedrohungen, während das weltweit verteilte Anycast-Netzwerk groß angelegte Angriffe abfängt und so für minimale Latenzen und Ausfallzeiten sorgt. Durch die Kombination von Echtzeitanalysen, schneller Regelbereitstellung und Edge-basierter Sicherheit versetzt Fastly Unternehmen in die Lage, selbst gegenüber den unvorhersehbarsten Zero-Day-DDoS-Bedrohungen widerstandsfähig zu bleiben.

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